29. Juli 2013

[Rez] Silber - Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier



Infos zum Buch:
Autorin: Kerstin Gier
Seiten: 416
Preis: 18,99€
Verlag: Fischer FJB

Inhalt: 
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …
(Quelle: Fischer FJB)

Meine Meinung:
Vor zwei Jahren habe ich Kerstin Giers Edelstein-Trilogie gelesen und war damals vollkommen begeistert, dem entsprechend waren meine Erwartungen an Silber sehr hoch.
Frau Giers Schreibstil war leicht zu lesen und sehr witzig.
Die Idee mit den Träumen gefiel mir sehr gut, allerdings hätte ich mir noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht, wie das alles funktionieren kann.
Anfangs dauerte es etwas, bis die Handlung in Fahrt kam, doch dann wurde es spannend und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Auch die Idee des Tittle-Tattle-Blogs fand ich sehr interessant, dadurch wurde man über das, teilweise etwas Klischee-behaftete, Schulleben informiert und durch die Frage, wer Secrecy ist kam zusätzliche Spannung auf.
Die Handlung ist in sich geschlossen und es gibt keinen fiesen Cliffhanger, so dass mich das Ende sehr zufriedengestellt hat.
Die Geschichte wird aus Olivias Perspektive erzählt. Liv ist ein sehr sympathischer Charakter, sie sagt oft was sie denkt, kommt dadurch aber auch häufig in peinliche Situationen und man muss sie einfach gern haben. Durch Livs witzigen Erzählstil kam es häufig zu lustigen Szenen, bei denen ich häufig laut lachen musste.
Leider kamen viele der anderen Charaktere etwas zu kurz und blieben deshalb etwas blass, weshalb mir der Bezug zu ihnen etwas gefehlt hat.
Dadurch konnte mich auch die Liebesgeschichte, die sich im Buch entwickelt, nicht wirklich überzeugen. Hier hoffe ich, dass man in Teil 2 noch mehr über die Personen erfährt.

Silber – Das erste Buch der Träume hat mir sehr gut gefallen und konnte mit Spannung, tollem Humor und einer guten Idee überzeugen, allerdings ist noch Potenzial noch oben vorhanden, das in Band 2 hoffentlich genutzt wird.



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