11. Februar 2013

[Rez] Leaving Paradise - Simone Elkeles



Infos zum Buch:
Autorin: Simone Elkeles
Seiten: 336
Preis: 8,99€
Verlag: cbt

Kurzbeschreibung: 
Es gibt sie noch... die große Liebe

Das Letzte, was Caleb Becker vorhat, als er in seinen Heimatort Paradise zurückkehrt, ist, sich in Maggie Armstrong zu verlieben. Denn wegen Maggie, die er in jener fatalen Nacht mit dem Auto angefahren haben soll, war er verurteilt worden. Maggie wiederum will alles, nur nicht Caleb wiederbegegnen – dem Jungen, den sie für ihr Unglück verantwortlich macht. Und doch verbindet diese eine Nacht sie für immer, und so fühlen sich Caleb und Maggie, als sie sich wiederbegegnen, gegen ihren Willen zueinander hingezogen. Aber gerade, als die beiden sich näherkommen, kommen Dinge ans Tageslicht, die alles zu zerstören drohen…
(Quelle: Randomhouse)

Meine Meinung:

Nachdem die Fuentes-Trilogie von Simone Elkeles bei mir wahre Begeisterungsstürme auslöste wartete ich natürlich voller Freude auf die nächsten Bücher von Simone Elkeles.
Leaving Paradise war allerdings eher ernüchternd, denn leider hat es mir nicht ganz so gut gefallen wie erhofft.
Mein größter Kritikpunkt waren die beiden Protagonisten Maggie und Caleb. Sicher hat Maggie es in ihrem Leben nach dem Unfall durch ihr Humpeln nicht leicht, deshalb ist ein bisschen jammern durchaus nicht schlimm, aber leider war es mir irgendwann dann doch etwas zu viel des Selbstmitleids. Erst gegen Ende wurde dies dann besser und sie hat sich damit abgefunden, dass es durch Jammern auch nicht besser wird.
Auch mit Caleb konnte ich nicht wirklich warm werden, nicht nur dass er in mir kein Interesse wecken konnte, hat mich auch sein Verhalten ziemlich gestört. Obwohl er eigentlich weiß, dass Kendra, seine Exfreundin, ihn während ihrer Beziehung betrogen hat und er sie eigentlich gar nicht mehr mag macht er trotzdem mit ihr rum.
Nach seiner Rückkehr aus dem Gefängnis fällt ihm schnell auf, dass in seiner Familie nichts mehr so ist wie es vorher war und dass es viele Probleme gibt, doch statt das er versucht etwas daran zu ändern nimmt er es so hin und läuft vor den Problemen davon.
Während man bei der Fuentes-Trilogie öfters mal lachen konnte fehlt das hier fast vollkommen.
Doch es gab auch Dinge die mir gut gefallen haben.
Leaving Paradise lässt sich dank Simone Elkeles Schreibstil sehr leicht und locker lesen und macht es einem leicht das Buch innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.
Auch hat mir gut gefallen, dass man an diesem Buch sehr gut sehen kann wie so ein Unfall das Leben von vielen Menschen verändert und das es für alle Beteiligten nicht einfach ist damit umzugehen.
Gut gefallen hat mir, dass es eine Wendung gab mit der ich gar nicht gerechnet habe und die die ganze Sache noch zusätzlich verkompliziert hat.

Leaving Paradise war ganz nett für zwischendurch, allerdings sollte man nicht zuviel davon erwarten, denn mit den Fuentes-Brüdern kann es leider nicht annähernd mithalten.



1 Kommentar:

  1. Ging mir ebenso! Ich hatte so hohe Erwartungen durch die Fuentes Bücher und habe vor allem den Humor ein ganzes Stück vermisst. Maggie ging bei mir gar nicht, dieses ständige Jammern... Doch wie auch immer es die Autorin schafft mich dennoch bei der Stange zu halten und mich das Buch nicht hat weglegen lassen ;)

    Schöner Eindruck von dir!

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