31. Mai 2012

Méto - Das Haus



Infos zum Buch:
Autor: Yves Grevet
Seiten: 224
Preis: 14,95 €
Verlag: dtv; Reihe Hanser

Inhalt:
64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO.
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:
Das Buch beginnt damit, dass man etwas über das Haus erfährt und wie die Jungen dort leben. Das fand ich ziemlich interessant und natürlich habe ich mir meine Gedanken gemacht, wie es dazu kam und wie die Welt außerhalb aussieht. Nachdem ich das Buch beendet hatte wusste ich etwas mehr über die Umgebung, aber warum es dieses Haus überhaupt gibt weiß ich noch nicht, ich denke das wird in den nächsten zwei Teilen geklärt.
Der Junge Méto erschien mir etwas gefühlsarm zu sein. Er wird bestraft und bleibt ganz ruhig, einer stirbt und Méto zeigt auch dort keine Gefühle. Allerdings ist Méto einer der wenigen, die einen Sinn für Ungerechtigkeit haben. Er versucht die Konflikte nicht mir Gewalt zu lösen, sondern redet mit den anderen Jungen.
Die Namen der Jungen klingen oft ziemlich ähnlich, außerdem sind es auch viele Namen auf einmal, so dass ich ein paar Probleme hatte mir zu merken wer wer ist und welche Verhältnisse sie zueinander haben.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger und es werden im Buch fast keine Fragen beantwortet, deshalb freue ich mich, das der zweite Teil schon im Oktober erscheint und ich nicht so lange warten muss.
Der Schreibstil war sehr schlicht, aber er hat gut zum Leben im Haus gepasst und verdeutlicht, dass es auch dort schlicht und eintönig zugeht.

Méto hat mir gut gefallen, auch wenn es ein paar kleine Kritikpunkte gibt. 4/5 Sternen


*Buch kaufen*

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen