21. November 2011

Forbidden

Inhalt:
Die sechzehnjährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, während ihre Mutter sich dem Alkohol und ihrem Liebhaber zuwendet. Verzweifelt versuchen die beiden, ihre Familie zu erhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, was der andere denkt und fühlt, geben sich Halt und sind sich gegenseitig Trost. Eines Tages wird mehr aus ihrer Beziehung. Maya und Lochan wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, aber ihre Gefühle sind stärker und sie können nicht mehr ohne den anderen sein. Denn: Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen? Sensibel und eindringlich erzählt Tabitha Suzuma von einer bedingungslosen Liebe über alle Grenzen hinweg. Ein Tabuthema, dass bewegt, fesselt und lange nachklingt.


(Quelle: Amazon)


Lochan und Maya sorgen gemeinsam für ihre drei kleineren Geschwister, seit ihr Vater sich von der Mutter getrennt hat und weggezogen ist und die Mutter nur noch selten daheim vorbeikommt, meist wohnt sie bei ihrem neuen Freund oder ist betrunken. Obwohl Maya und Lochan selbst noch Teenager sind, kümmern sie sich um ihre Geschwister so gut es geht. Doch dann merken die Beiden, dass ihre Liebe mehr ist als zwischen Geschwistern sein sollte...

Meine Meinung:
Dieses Buch beschäftigt einen noch lange nachdem man es gelesen hat.
Jeder weiß, dass die Liebe, die zwischen Maya und Lochan entsteht, nicht sein dürfte, doch es gab Momente, in denen ich wollte, dass die Beiden sich näher kommen.
Die Gefühle, die sich zwischen den Beiden entwickeln, sind vollkommen nachvollziehbar. Die Beiden haben die Elternrolle übernommen und dadurch entwickelten sich die Gefühle, die normale Eltern auch füreinander haben.
Tabitha Suzuma hat die Probleme und Sorgen dieser Familie gut herüber gebracht. Die ständigen Geldprobleme die entstehen, wenn die Mutter ihr Gehalt lieber für Alkohol und Kleidung ausgibt als für ihre Kinder. Oder die Streitereien, die zwischen Geschwistern entstehen, wenn sie nicht einer Meinung sind.
Das Buch wurde abwechselnd aus der Sicht von Lochan und Maya geschrieben. Dadurch konnte ich ihre Gedankengänge und ihr Handeln gut nachvollziehen.
Allerdings gibt es auch einen kleinen Kritikpunkt. Das Ende war meiner Meinung nach nicht ganz so gelungen, weshalb genau kann ich nicht sagen, da ich sonst zu viel verraten würde.

Dieses Buch ist aufwühlend, mitreißend und erschütternd, doch es gibt auch kleinere Kritikpunkte. Ich gebe 4 von 5 Sternen.

Einen herzlichen Dank an den Oetinger Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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